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Frühjahrsputz in deinem Unternehmen schon geplant?

New Year New Me! Alle Jahre wieder passiert eins: Der Frühling kommt. Und damit auch das neue, bessere Selbst. Fast zeitgleich werden Keller entrümpelt, Kleiderschränke aussortiert, Zimmer renoviert, Küchenschränke umgeräumt, Fenster geputzt, Möbel verrückt - um auch an die schwierigsten Ecken zu kommen-, Dampfabzugshaubenfilter gewechselt, Kaffeemaschinen entkalkt, sich von alten Pflanzen getrennt, Wohnungen getauscht…. Doch spüren wir nicht nur den Drang, unsre Höhlen nach dem Winterschlaf zu säubern, in Richtung Februar wagen sich die Mutigsten von uns einen ersten, vorsichtigen Schritt auf die Waage. Nun geht es auch noch an die Optimierung das Selbst:


Nichts ist so natürlich wie der Frühjahrsputz. Wie könnte dieser in unserer Organisation aussehen? In diesem Beitrag findest du Ideen.
Die Kraft des Frühlings nutzen - auch im Unternehmen

 

Süßigkeiten und Chips werden zusammengetragen und aus der Wohnung verbannt. Der Obst- und Gemüsekonsum nimmt zu. Es beginnt die Hochsaison für Entsafter, Smoothiemaker, Warmluft-Mikrowellen, Salatshaker, Nicer-Dicer, Thermomix und all den Geräten, die ein gesundes Leben versprechen. Das Reduzieren von Ballast und Optimieren am eigenen Körper ist jetzt angesagt. Die Jahres-Abonnementrate für Fitnessstudios und Personal-trainer schnellt in die Höhe. Es beginnt die Hochzeit von Hometrainer, Hanteln, Yogamatten und Fintessbekleidung.  Die Schwimmbadfigur kommt schließlich nicht von allein.

 

Und noch mehr! Im Frühling werden bedeutend mehr Coachings gebucht und Selbsthilfebücher gekauft als sonst. Die Vielzahl der Volkshochschulkurse beginnen nicht zufällig im Frühjahr. Beim „New Me“ geht’s auch den inneren Werten an den Kragen: Mehr Entspannung, besserer Schlaf, Meditation, „toxic people“ – weg damit, das Ausmisten im Freundeskreis ist keine Seltenheit. Mehr Zeit für mich, ein neues Hobby, eine neue Sprache lernen, Verbesserungen im Job und auf dem Konto sowieso. … Der Frühjahrsputz begeistert uns Menschen, schon immer, - ganz natürlich. Denn dabei passiert immer das gleiche: Reflektion, Erleichterung, Entwicklung. Denn irgendetwas in uns erwacht und möchte sich neu erfinden, sich loslösen von alten Gewohnheiten, von veralteten und schädlichen Prägungen und sich weiterentwickeln.

 

Und wie schaut es in unseren Unternehmen aus? Von der Inventur abgesehen, existiert auch hier der natürliche Drang nach einem Frühjahrsputz? Würde er dem Unternehmen gut tun, die Mitarbeiter entlasten, Abläufe verschlanken, Klarheit und Platz für Neues schaffen? Und wenn ja, wie würde dieser Entrümpelungsprozess aussehen? Welche Fragen würden sich die Organisationen jedes Jahr stellen? Und an welchem Ideal würde sie sich orientieren? Was überhaupt würde es bedeuten als Organisation schlank zu sein, definiert, sportlich, fit, energiegeladen, robust, gesund, neugierig, reflektiert? Wäre ein solches Unternehmen attraktiv für Kunden und Mitarbeiter?

 

Was genau bedeutet es, ein attraktives Unternehmen zu sein und was oder wer definiert „attraktiv“?

 

Andersherum: Was würde passieren, wenn Höhle, Mensch und Unternehmen über Jahre hinweg keinen Frühjahrsputz machen würden?

 

Die Altlasten überall, der Schmutz an allen Gegenständen und die Fettablagerungen am und im Körper würden irgendwann bemerkbar werden: Entschleunigung, Belastung, Energieentzug, Verschleiß. Man würde bestimmt weiterleben, - oder wäre es nicht viel mehr ein Dahinvegetieren?

 

Organisationen die nicht hin und wieder radikal entrümpeln, schaden sich selbst. Sätze wie, „das haben wir immer schon so gemacht“, „sicher ist sicher“, „so genau muss das nicht sein“, „das merkt doch keiner“… bestätigen die Haltung des Stillstands und Phlegmatismus.

 

Doch was genau gilt es zu entrümpeln? Es sind die Gewohnheiten, die Abläufe, die Methoden, die Tools und nicht zuletzt die Kultur, also das gelebte Miteinander. Denn genau hier schleichen sich im Laufe des Jahres kleine Gewohnheiten ein, die dem Organismus schaden können. Anfangs unmerklich, dann jedoch sehr: Ein Bierchen zum Feierabend? Eine tolle Sache. Doch jeden Abend und oft noch ein zwei Bierchen mehr, kann zur Belastung werden, was das gesamte Leben, beruflich wie privat beeinflusst.

 




 

Das Schöne dabei, die Menschen, die in ihren Privatleben mit ihrem jeweiligen Frühjahresputz beschäftigt sind, sind am offensten dafür – also alle. Sie wissen, wie sich ein Frühjahresputz anfühlt und stellen sich die richtigen Fragen. Sie wissen, dass er anstrengend ist, sie kennen aber auch das schöne Gefühl, wenn er beendet ist: Diese innere Zufriedenheit, die frische Luft im Raum, der neu gewonnene Platz, die Beweglichkeit, die Energie die freigesetzt wurde.

 

Welche Fragen könnte sich ein Team stellen?

 

Ich würde folgendermaßen vorgehen: Ich würde ein Halbtagesworkshop ansetzen,- irgendwann Mitte Februar. Drei Wochen davor würde ich das Team zum Frühjahrputz einladen und jeder darf sich davor freiwillig einer Arbeitsgruppe anschließen. Jede Arbeitsgruppe hat die Aufgabe, das jeweilige Thema kritisch zu beleuchten, Gewohnheiten nach ihrer Wirksamkeit zu hinterfragen, auszumisten sowie nach Lücken der Weiterentwicklung und Optimierung zu suchen: Reflektion, Erleichterung, Entwicklung.

Themengruppen könnten z.B. folgende sein:

·         Kommunikation/Transparenz

·         Strukturen/Abläufe

·         Gelebte Rollen

·         Wirkungsvolle Führung

·         Klare & schlanke Dokumentation

·         Kultur/Mitarbeiter/Arbeitgeber

 

Bis zum Workshop hat jede Gruppe die Aufgabe, eine Liste an Dingen zu finden, die entrümpelt und ersetzt oder entwickelt und optimiert gehört, mit dem jeweiligen Mehrwert für das Unternehmen und das einzelne Individuum. Im Workshop werden sich die Arbeitsgruppen ihre Listen vorstellen, sie zusammen ergänzen und diskutieren. Dann werden sie die Punkte priorisiert und sie in der Gruppe zur Umsetzung verteilt. Nicht jeder kann alles. Je nach Eigenschaften und Interesse werden die Aufgaben im Team so verteilt, dass es Sinn macht. Nach dem Workshop herrscht in jeder Arbeitsgruppe Klarheit. Man spürt eine Stimmung der Erleichterung und Vorfreude auf ein befreites und schwungvolles neues Jahr.

 

Mitte März treffen sich die einzelnen Teams nochmals, um ihre Erfolge zu präsentieren und sich zu unterstützen. Ein Frühjahresputz braucht viel Energie, Tatendrang und Fokus. Und jemanden, der die richtigen Fragen stellt.

 

Klingt das schwierig? Unlösbar? Nein. Denn wir nutzen die Kraft des Frühlings, die Magie des Wiederanfangs und den natürlichen Flow, den Drang zur Ordnung der in jedem von uns schlummert!

 

So wie jedes Auto einmal im Jahr zur Inspektion geht, so sollte jede Organisation einmal im Jahr kritisch unter die Lupe der Mitarbeitenden genommen werden. So wie alles was Wachsen und Gedeihen soll, so brauchen auch unsere Organisationen, ihre Strukturen und Kulturen viel Liebe, Aufmerksamkeit und Energie.

 

 

Warum also nicht die Kraft der Natur nutzen und jetzt diesen Frühling damit anfangen? Informiere dein Team! Gerne begleite ich dich und euch dabei als Fragensteller, Umsetzungsbegleiter und Dranbleiber. Schaue dir dazu meine Sprints an oder lass uns austauschen!

 

Auf ein energiegeladenes Jahr 2024!

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